Testen einer Cartridge

Aus Das Wherigo-Handbuch
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"Es ist unmöglich, etwas narrensicher zu machen, weil Narren so einfallsreich sind" (Murphy's Law)

Weil man kaum vorhersehen kann, auf welche Ideen ein Spieler später kommen könnte, muss man schon bei der Programmierung alle möglichen Eventualitäten abprüfen und behandeln. Dies erfordert naturgemäß einen erheblichen Testaufwand, für den man nicht immer bis an die Cache-Location fahren möchte. Außerdem ist ja bekannt, dass es zwischen den verschiedenen Wherigo-Playern teilweise erhebliche Unterschiede gibt, die man kaum alle vor Ort erstmals erproben kann. Daher bietet es sich an, auf Simulationen zurückzugreifen. Hierzu gibt es je nach Player verschiedene Varianten:

Simulation in Urwigo

Direkt in Urwigo ist ein Simulator eingebaut, der einen PocketPC simuliert, in welchem man die Cartridge direkt bei der Erstellung jederzeit testen kann. Dieser zeigt zum einen eine Karte an, auf der die Figur des Spielers bewegt werden kann und zum anderen einen PocketPC, der die Ausgaben und Eingaben der Cartridge darstellt. Dieser Simulator ist so einfach zu bedienen, dass hier eigentlich nichts weiter dazu zu sagen ist, als dass es sich um die einfachste Simulationsmöglichkeit handelt.

Koordinatensimulation auf Android

Um Wherigos auf Android-Smartphones simulieren zu können, lässen sich mit Apps wie FakeGPS Koordinaten simulieren, die dann vom normalen Whereyougo-Player verwendet werden. So kann man sich virtuell auf der Karte von FakeGPS bewegen und damit eine Cartridge unter ansonsten realen Bedingungen im Whereyougo-Player spielen. FakeGPS bietet sogar eine Möglichkeit, Schwankungen der Koordinaten zu simulieren!

Für ganz versierte Tester besteht auch die Möglichkeit, auf dem PC eine Android-Entwicklungsumgebung mit Android-Emulator zu installieren und darauf sowohl Whereyougo, als auch FakeGPS zu installieren. Diese Möglichkeit habe ich allerdings nicht in der Praxis getestet.

Von der Terasse aus debuggen mit dem realen Gerät

Unter [1] gibt es ein universelles Debuggingtool, das für den Entwickler einer Cartridge vielfältige Manipulationsmöglichkeiten bereitstellt - inklusive Zonen an den aktuellen Ort holen, wegschieben, aktivieren, deaktivieren, Gegenstände aktivieren, deaktivieren, verschieben...

Sinnvollerweise belässt man das Debuggingtool wenn man es verwendet in der Cartridge und aktiviert es nur für den eigenen Benutzeraccount oder durch Eingabe eines Passworts oder deaktiviert es einfach vor Fertigstellung einer Cartridge.

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